Ein PSsystec-Blick auf die Munich Security Conference 2026
Security neu denken: Warum Infrastruktur, Daten und Resilienz im Zentrum der Debatte stehen

Vom 13. bis 15. Februar 2026 trifft sich in München erneut die internationale sicherheitspolitische Spitzenklasse zur Munich Security Conference. Staats- und Regierungschefs, Ministerien, Militärs, Thinktanks und Technologieakteure diskutieren über eine Welt im Umbruch: fragile Allianzen, eskalierende Konflikte, geopolitische Abhängigkeiten und die wachsende Rolle von Technologie in all diesen Fragen.
Auffällig ist dabei seit Jahren eine Verschiebung: Security wird auf der MSC nicht mehr eng technisch verstanden. Es geht längst nicht nur um Verteidigung, Cyberangriffe oder militärische Fähigkeiten. Security wird systemisch gedacht – als Zusammenspiel aus politischer Stabilität, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Versorgungssicherheit, technologischer Resilienz und operativer Handlungsfähigkeit.
Genau an dieser Stelle beginnt die Perspektive von PSsystec.
Nicht als sicherheitspolitischer Kommentator.
Nicht als Cybersecurity-Anbieter.
Sondern als Einordner einer oft übersehenen Ebene: Infrastruktur-Security im Feld.
1. Kritische Infrastruktur: Security beginnt im Betrieb, nicht im Lagezentrum
Wenn auf der MSC über Sicherheit gesprochen wird, geht es zunehmend um die Frage, wie widerstandsfähig Gesellschaften im Alltag tatsächlich sind. Kritische Infrastrukturen wie Energie, Wasser, Telekommunikation, Gebäude- und Versorgungsnetze rücken dabei immer stärker in den Fokus.
In der Realität scheitert Security selten an fehlenden Strategien. Sie scheitert an fehlender Transparenz im Betrieb.
Viele Infrastrukturen:
- sind alt, gewachsen, heterogen
- wurden nie für permanente Datentransparenz gebaut
- lassen sich nicht einfach umbauen oder „modernisieren"
- dürfen im laufenden Betrieb nicht gestört werden
Genau hier liegt eine zentrale Schwachstelle moderner Gesellschaften: Betriebssicherheit ohne Echtzeit-Sichtbarkeit.
PSsystec adressiert diese Lücke nicht über neue IT-Systeme, sondern über nicht-invasive Retrofit-Lösungen aus dem SMARTbox-Portfolio. Energieflüsse, Zustände und Alarme werden direkt an der Anlage erfasst – ohne Eingriff in bestehende Systeme, ohne Stillstand, ohne lokale IT-Integration.
Security entsteht hier nicht durch Abschottung, sondern durch Verlässlichkeit im Betrieb:
- frühzeitige Erkennung von Anomalien
- stabile Datenerfassung auch in verteilten oder schwer zugänglichen Umgebungen
- belastbare Entscheidungsgrundlagen im Alltag und im Krisenfall
Im internationalen Sicherheitsdiskurs ist das klar ein Teil von Critical Infrastructure Protection, auch wenn es im Alltag oft nur als „Monitoring" wahrgenommen wird.
2. Energie-Security: Transparenz als Voraussetzung für Handlungsfähigkeit
Energie ist eines der dominierenden Themen der letzten MSC-Jahre und bleibt es auch 2026. Nicht nur als geopolitischer Faktor, sondern als operative Achillesferse moderner Volkswirtschaften.
Was dabei oft unterschätzt wird:
Energie-Security beginnt nicht bei Erzeugung oder Verträgen, sondern bei der Kenntnis der eigenen Verbräuche.
In vielen Organisationen gilt noch immer:
- Verbräuche werden retrospektiv betrachtet
- Lastspitzen werden erst erkannt, wenn Kosten entstehen
- Störungen werden bemerkt, wenn sie bereits Wirkung zeigen
Der IoT Energymonitor aus dem SMARTbox-Portfolio setzt genau hier an. Nicht als Effizienz-Tool im klassischen Sinne, sondern als Sicherheits- und Resilienzbaustein.
Nicht-invasive Sensorik ermöglicht:
- Live-Transparenz über Strom, Gas, Wasser und Wärme
- standortübergreifende Vergleichbarkeit
- Erkennung von Anomalien und Fehlkonfigurationen
- belastbare Datengrundlagen für Betrieb, Krisenreaktion und Planung
In einer Zeit, in der Energieversorgung zunehmend volatil ist, wird diese Transparenz zur Voraussetzung für Security im weiteren Sinne: Wer Lasten nicht kennt, kann sie nicht steuern. Wer nicht steuert, verliert Handlungsspielraum.
3. Verteilte Assets: Warum klassische IT an ihre Grenzen stößt
Ein weiteres zentrales Thema der MSC ist die zunehmende Fragmentierung von Systemen: Lieferketten, Produktionsstandorte, Filialnetze, Mobilfunkstandorte, dezentrale Infrastruktur.
Diese Realität stellt klassische Sicherheits- und IT-Konzepte vor massive Herausforderungen:
- IT-Personal ist nicht vor Ort verfügbar
- lokale Netze sind unterschiedlich abgesichert
- Wartung und Betrieb skalieren schlecht
- jede zusätzliche Komponente erhöht die Komplexität
PSsystec begegnet dieser Realität mit einem bewusst anderen Ansatz: IT-Unabhängigkeit als Sicherheitsprinzip.
SMARTbox-basierte Lösungen arbeiten:
- mobilfunkbasiert
- unabhängig von lokalen Netzwerken
- zentral konfigurier- und auswertbar
- einheitlich über tausende Standorte hinweg
Gerade bei verteilten Assets entsteht Security nicht durch maximale Kontrolle, sondern durch konsistente, einfache und robuste Strukturen. Weniger Abhängigkeiten, weniger Schnittstellen, weniger Fehlerquellen.
Im internationalen Diskurs spricht man hier von Resilience of Distributed Systems, ein Kernbegriff moderner Security-Strategien.
4. IT-Unabhängigkeit: Weniger Angriffsfläche, mehr Robustheit
Technologische Abhängigkeiten sind ein wiederkehrendes Thema der MSC 2026. Dabei geht es nicht nur um geopolitische Abhängigkeiten, sondern auch um systemische Verwundbarkeiten durch Komplexität.
Lokale IT-Infrastrukturen:
- erhöhen Angriffsflächen
- erfordern Pflege, Updates, Personal
- sind im Krisenfall oft nicht verfügbar
PSsystec verfolgt bewusst einen anderen Weg. Die Lösungen aus der SMARTbox-Reihe sind so konzipiert, dass sie ohne lokale IT-Infrastruktur auskommen. Die sichere Datenübertragung erfolgt über Mobilfunknetze, die Datenerfassung direkt an der Quelle.
Das Ergebnis ist kein „Mehr an Technik", sondern weniger Systemlast:
- klare Trennung von Office-IT und Betrieb
- reduzierte Komplexität
- höhere Verfügbarkeit in Ausnahmesituationen
In sicherheitspolitischer Sprache: Robustheit durch Vereinfachung.
5. Monitoring & Alarm Management: Vom Reagieren zum Antizipieren
Krisen entstehen selten plötzlich. Sie kündigen sich an – durch Abweichungen, Grenzwertüberschreitungen, ungewöhnliche Muster.
Ein zentrales Element moderner Security-Konzepte ist daher Früherkennung.
Mit Lösungen wie SMARTsensor und ergänzenden Alarm- und Zustandsüberwachungen ermöglicht PSsystec:
- kontinuierliches Monitoring kritischer Parameter
- automatische Alarmierung bei Abweichungen
- standortübergreifende Lagebilder
- priorisierte Reaktionsmöglichkeiten
Das ist keine militärische Sicherheit, keine Cyberabwehr, aber es ist operative Sicherheit im Alltag, die entscheidet, ob Organisationen handlungsfähig bleiben oder nicht.
Im Kontext der MSC ist das der Übergang von Response zu Preparedness.
Fazit: Security als Fähigkeit, handlungsfähig zu bleiben
Die Munich Security Conference 2026 macht deutlich: Sicherheit wird nicht mehr in Silos gedacht. Sie entsteht im Zusammenspiel aus Politik, Wirtschaft, Technologie und im Betrieb realer Infrastruktur.
PSsystec versteht sich in diesem Kontext nicht als Security-Anbieter im klassischen Sinne, sondern als Enabler von Resilienz durch Daten.
Nicht durch laute Botschaften.
Nicht durch geopolitische Bewertungen.
Sondern durch Systeme, die dort funktionieren, wo Sicherheit im Alltag entschieden wird: im Feld, an der Anlage, im Betrieb.
Analoge Welt. Digitale Daten.
Und damit die Grundlage für Security im 21. Jahrhundert.
